Viktoriakiezgarten

Mail an den Bezirksstadtrat Florian Schmidt (B’90/Die Grünen) , Abteilung für Bauen, Planen und Facility Management

Sehr geehrter Herr Schmidt,

wie wir in meinem Schreiben per Mail vom 06.12.2018 vermuten konnten, findet unser Gemeinschaftsgarten-Vorhaben große und positive Resonanz in unserer Nachbarschaft. Auf der Plattform nebenan.de konnten wir fast 50 aktive Nachbarn für das Projekt begeistern. Die große Mehrheit davon hat sich schon in der Gruppe „Unser Viktoriakiezgarten!“ bereit erklärt, mitmachen zu wollen*.
Wir haben uns in den letzten Wochen von den Landschaftsarchitekten Atelier Le Balto beraten lassen, die langjährige Erfahrung mit erfolgreichen partizipativen Garten-Projekten aufweisen könnnen (z. B. Lichtgarten in Köpenick: https://lebalto.de/2007/12/lichtgarten-2/ oder Pflückgarten in Essen: https://lebalto.de/2017/06/pflueckgaerten-essen/). Mit ihrer Expertise haben wir eine einfache sowie günstige Lösung direkt am Ort eruieren können. Sehr freundlicherweise hat Atelier Le Balto das Projekt auf Basis unseren Diskussionen skizziert.

Ohne jeglichen Angriff auf die vorhandene Struktur, offensichtlich unproblematisch für die Sicherheit (z.B. von unseren Kindern, die auch mitmachen werden!) – in Form von modular aufzustellenden Hochbeeten, würden wir die Fläche im vorhandenen Zustand für einen Zeitraum von 3 Jahren, also temporär, als Gemeinschaftsgarten benutzen.

Es handelt sich bei unserer Idee um einen bis 5 (je nach Partizipationsumfang) auf den Boden hingelegten/gestellten, unten offenen Holzrahmen (Breite 120 x Höhe 40 cm), derer Installation wir übernehmen würden (inkl. Materialkosten). Aus unserer Schätzung werden 3 cbm Erde/Beet für den Projekt-Start gebraucht, die der Park zur Verfügung stellen könnte (vielleicht direkt aus dem naheliegenden Kompost?). Gerne hätten wir auch natürlich die Erlaubnis vom Bezirk, die anliegende Wasserleitung aus dem dortigen Toilettenhäuschen zu nutzen.

Bitte sehen Sie unser Projekt als unkomplizierte und offene Initiative, derer experimentelle Charakter uns bewusst ist und die wir jetzt in bescheidene Schritte realisieren wollen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn der Bezirk unser Anliegen unterstützen würde!

Ich bleibe natürlich für weitere Informationen oder bei Fragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Renaud Cayla

Das Kichern von Alexandre Benalla

26 Jahre, geschickt durch die Tür des Sicherheits-Business im engsten Kreis von Macron 2017 gelandet. Lässt sich im Élysée als unklarer Berater anstellen und parallel von dubiosen Russland-Familien bestechen. Trägt jahrelang Waffen ohne Erlaubnis. Lässt sich als Straßen-Rambo in Polizeiuniform am 1. Mai 2018 per Video aufnehmen. Die Affäre kommt im Juli 2018 raus. Erwischt, trifft er (trotz klarem Verbot) seinen Bullen-Sicherheitsgeschäft-Kumpel am 23. Juli. Das Gespräch wird aufgenommen und im Januar 2019 sogar publik. Im Sommer und Herbst ist er noch 20 Mal mit diplomatischen Pässen… Keiner weiß warum. Letzten Donnerstag schläft er (endlich mal) im Gefängnis.