Aurevoir, Facebook

Gerade weil wir, was den Einsatz neuer Technologie angeht, über gewisse Entscheidungsfreiheiten verfügen, sollten wir darüber Bescheid wissen, was passiert, und uns zu einer Entscheidung durchringen, ehe die Entwicklungen uns diese Entscheidung abnehmen.

Yuval Noah Harari, Homo Deus, eine Geschicht von morgen, C.H. Beck, S. 92

„Warum“ fragte eigentlich niemand unter den Leuten, die meine Verabschiedung von Facebook auf Facebook in der Informationsflut mitbekommen haben. Jeder weiss, warum. Einige fragten „wie?“. Ich verlasse Facebook, weil ich es kann. Und allein diese Erkenntnis reicht mir erstmal, um den Schritt des Austiegs zu machen.

Ich will hier nicht so sehr über die Bosheit von Facebook berichten, für das ich wie für alle anderen GA(F)AM eine gewisse und tiefe Aversion empfinde. Ich möchte nur hier darauf hinweisen, dass ich das große Glück habe, mich ohne relevanten sozialen und beruflichen Schaden von dem Socialmedia trennen kann.

Noch nie habe ich einen adäquaten Modus operandi auf der Plattform gefunden. Ich fand erstmal schwierig, eine transparente Aktivität zu treiben, so unterschiedlichen Personen gegenüber, für die ich keine komplette Identität tragen will. Schon die Einsprachigkeit der Posts bedeutete für mich jedes Mal ein Dilemma (Die Hantierung von Mehrsprachigkeit war lange nicht möglich auf Facebook — als es dann vor kurzem möglich wurde, war es mir zu kompliziert). Problematisch fand ich die . Sowie die Gruppen transparent vielleicht grundsätzlich schwierig, mein digitales Umfeld in Sparten zu kanalisieren, in Katalogen sortieren.

wie Anzeigen in einem Magazin

durchdringlich

Ebenenundifferenziert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

23 + = 29