Gelbwesten

Ich habe bis jetzt aus meinem weiten Berlin die Gelbwesten-Bewegung mit großer Distanz betrachtet. Dazu halfen mir meine kritische Medien-Landschaft und meine klassisch politische Weltanschauung gewiss. Gestern hat Mediapart über die Gelbwesten von Commercy und ihre Initiative in Richtung direkte Demokratie berichtet. Ich habe mir den „2. Aufruf“ aus dieser 5000-Einwohner-Stadt mehrmals angeschaut. Die Klarheit des Anliegens, die Aufgeschlossenheit, die offensichtliche Integrität und die Würde dieser Menschen hat mich beeindruckt.

Ich versuche hier den Aufruf zusammenfassend zu übersetzen.

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Für eine deutsche Kollapsologie

Im französischsprachigen Raum blüht die Collapsologie. Die „fächerübergreifende Forschung über den Zusammenbruch der thermo-industriellen Zivilisation“ bleibt im deutschsprachigen Raum verkannt. Die Akzeptanz des Untergangs eröffnet Perspektiven zwischen Hollywood-Dystopie und Techno-Utopie.

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Auf Wiedersehen, Facebook!

„Warum“ fragte eigentlich niemand unter den Leuten, die meine Verabschiedung von Facebook auf Facebook in der Informationsflut mitbekommen haben. Jeder scheint es zu verstehen. Einige fragten „wie?“.

Gerade weil wir, was den Einsatz neuer Technologie angeht, über gewisse Entscheidungsfreiheiten verfügen, sollten wir darüber Bescheid wissen, was passiert, und uns zu einer Entscheidung durchringen, ehe die Entwicklungen uns diese Entscheidung abnehmen.

Yuval Noah Harari, Homo Deus, eine Geschicht von morgen, C.H. Beck, S. 92

Ich verlasse Facebook, weil ich es kann. Und allein dieses Erkenntnis reicht mir erstmal, um den Schritt des Austiegs zu machen.

Hallo www.cayla.de!